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Ein Apfel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!

Es gibt einige Klischees, welche mit der schönen Schweiz in Verbindung gebracht werden. So ist sonnenklar und weltweit bekannt: Die Schweiz ist ein Schokoladen-Land. Doch weit gefehlt, denn im Grunde sind wir «ein Volk von einig Apfelessern»!

An die 16 Kilogramm Äpfel verputzen Herr und Frau Schweizer jährlich im Durchschnitt: unterschiedlichste Sorten und in verschiedensten Varianten. Vom Baum, getrocknet oder gemostet, in Kuchenform, als Mus zu «Ghackets mit Hörnli» und gerne auch mal destilliert. Regelmässig findet an Schweizer Schulen eine «Apfelwoche» statt, denn die Steinfrucht ist äusserst gesund. Und die Geschichte vom Apfelschuss liegt ja quasi in unserer DNA. Von den weltweit über 20’000 Apfelsorten wachsen in der Schweiz über tausend. Wobei der grösste Teil der Produktion aus den Sorten Gala, Golden, Braeburn und Jonagold stammt. Aber wie überall ist auch beim Apfel ein  «Zurück zum Ursprung»-Trend zu verzeichnen. So werden alte Sorten – wie zum Beispiel der «Alant», von dem es nur wenige Bäume gibt - wieder angebaut,

Ein Apfel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
Von 20’000 Apfelsorten wachsen über tausend in der Schweiz.

gepflegt und vermehrt auch konsumiert. Der saisonale Star des Monats ist also kein Bodenschatz, er liegt nicht vergraben in der Erde. Im Gegenteil: Der Apfel zeigt sich an teils majestätischen Hoch- oder Tiefstamm-Bäumen übers ganze Land verteilt. Und das nicht nur in Mostindien... 

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