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Weitgehendst erforscht, bleiben doch einige Fragen rund um den Pilz bis heute ungeklärt: wo verstecken sich die Trüffel und warum Schweine? Weshalb wachsen Pilze nicht immer am gleichen Ort? Und ist es wirklich so, dass in der Nähe eines Fliegenpilzes immer auch Steinpilze wachsen?
Pilze aus dem Stollen

Tatsache ist, dass seit es den Homosapiens gibt, Pilze auf seinem Speiseplan gestanden haben. Sie sind in der Natur verfügbar, dazu reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Eiweiss und können getrocknet auch haltbar gemacht werden. Die Pflanze – die übrigens ohne Wurzeln und Blätter auskommt, eine Eigenart des Pilzes – war nicht immer gleich begehrt. Mal war sie als «Arme-Leute-Essen» verpönt, dann wieder Delikatesse am französischen Königshof. Zudem ranken sich seit jeher Mythen, Sagen und Geheimnisse um die verschiedenen Pilzarten. Besonders die Tatsache, dass einige davon giftig sind, war verlockend, gerade für Alchimisten und Wunderheiler.

In Japan bereits seit über 2000 Jahren gezüchtet, trat der Pilz in der westlichen Welt erst im 20. Jahrhundert aus dem schattig-feuchten Wald und wurde in grossem Stil angebaut. Da rümpft manch passionierter Pilzsammler die Nase, denn es sind die eingangs gestellten Fragen- diese letzten Geheimnisse des Pilzes - die das Sammeln zu einer Passion machen und Jahr für Jahr mehr Menschen begeistert. Denn der Pilz ist aktueller denn je: aufgrund seiner vielen Nährstoffe und seines hohen Eiweissgehaltes ist er nämlich ein beliebter Fleischersatz und er ist enorm vielseitig geniessbar. Einziger Unterschied zu früher? Heute sind es nicht mehr Alchimisten, sondern Pilzsammler, die das Seemannsgarn stricken…

Pilze aus alten Militärstollen? Die Gotthard Bio Pilze AG nutzt die Vorteile der gewaltigen Schächte und züchtet erfolgreich biologisch verschiedene Pilzarten.

Pilze aus dem Stollen

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