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«Urban Imkering» – die Stadtbiene liegt im Trend

«Urban Imkering» – die Stadtbiene liegt im Trend

In unseren Städten brummen längst nicht nur Motoren, sondern auch hier lebende Bienenvölker. «Urban Imkering» ist der neue Honiganbautrend.

In Metropolen längst ein Trend, werden auch bei uns immer mehr Bienen in urbanen Gebieten heimisch. Honigbienen sind also längst keine Landeier mehr, sondern bevölkern dank einer neuen Generation von Imkern unsere Städte. Das Imkern in der Stadt bietet viele Vorteile: Eine grössere Pflanzenvielfalt verbunden mit einer höheren Natürlichkeit. So werden in der Stadt viel weniger Pestizide als auf dem Land verwendet, die für die Bienen schädlich sind und auch in den Honig gelangen. Ausserdem produzieren Bienen zwischen Beton und Balkonbepflanzung sogar oft doppelt so viel Honig wie ihre Artgenossen auf dem Land. Diese Umstände führten dazu, dass Luki Riechsteiner bereits vor 11 Jahren mit dem Imkern in der Stadt Luzern begann. Mittlerweile unterhält er 70-90 Bienenvölker. 6 davon im Auftrag der Tavolago auf dem Werftdach der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees. «In einem guten Jahr kann ich bis zu einer Tonne Honig ernten, in einem schlechten sind es zwischen 300 und 500 Kilogramm», sagt der Honigmann. Und so produzieren die fleissigen Bienchen exklusiv für die Betriebe der Tavolago AG rund 120 kg Werfthonig im Jahr.

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